Aktuelles und Termine

16.05.2022

Standfestigkeitsprüfung der Grabsteine auf dem gemeindlichen Friedhof Priesendorf und Lisberg

Jährlich ereignen sich bundesweit Unfälle auf Friedhöfen, die auf lose Grabsteine zurückzuführen sind. Daher ist die Friedhofsverwaltung verpflichtet, mindestens einmal jährlich nach der Frostperiode eine Überprüfung der Grabsteine durch Sachkundige durchführen zu lassen.

Aus diesem Grund werden in diesem Jahr in der KW29 die Grabsteine auf ihre Standfestigkeit überprüft. Die Prüfung erfolgt durch eine Fremdfirma.

Die Standsicherheitsprüfungen der Grabsteine dienen der Unfallverhütung und erfolgen nach den Vorgaben der Verordnung für Sicherheit und Gesundheit (VSG 4.7) der Gartenbau-Berufsgenossenschaft unter Verweis auf die Technische Anleitung zur Standsicherheit von Grabsteinen (TA Grabmal).

Bei den nicht standsicheren Grabmalen erhalten die Nutzungsberechtigten der beanstandeten Grabsteine durch die Friedhofsverwaltung eine schriftliche Benachrichtigung.

Gleichzeitig appellieren wir an alle Nutzungsberechtigten, auch selbst auf Mängel an den Grabsteinen zu achten, da Frost, starke Regenfälle, Senkungen durch Hohlräume, eindringende Wurzeln erfahrungsgemäß die Standsicherheit erheblich beeinträchtigen können. Dem Nutzungsberechtigten obliegt die Sorgfaltspflicht für den gefahrlosen Zustand der Grabstätte. Die Sorgfaltspflicht beinhaltet auch die Haftung bei Unfällen. Die Kontrolle durch den Friedhofsträger befreit den Nutzungsberechtigten nicht von seiner Verpflichtung.

Sollte sich herausstellen, dass ein Grabstein nicht mehr standfest ist, muss dies schnellstens durch ein zugelassenes Fachunternehmen sachgemäß befestigt werden. Ist die Standfestigkeit nicht mehr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewährleistet, ist der Grabstein vorübergehend umzulegen.


08.02.2022

Öffnungszeiten am Faschingsdienstag

Die Verwaltung und die Außenstelle sind am Faschingsdienstag, 01.03.2022, geschlossen.


16.01.2022

PRIESENDORF TRITT DER LEBENSREGION PLUS BEI!

Jetzt ist es amtlich: Zum Ende des Jahres 2021 konnte ich nun den Bescheid mit der offiziellen Beitrittszustimmung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken in den Händen halten.

Priesendorf tritt damit dem Zusammenschluss "Lebensregion Plus" aus zehn Nachbarkommunen aus dem Landkreis Hassberge im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung bei!

Voraussetzung zum Beitritt einer solchen Allianz ist zum Einen das Interesse der Bevölkerung, sich aktiv an der Gestaltung des eigenen Umfeldes beteiligen zu wollen. Wegen der Pandemie-Auflagen dauerte es etwas länger, bis ein entsprechender Workshop stattfinden konnte, doch der übertraf alle Erwartungen. Das Interesse war groß und die Teilnehmer ließen sich auch nicht von umfangreichen Fragebögen abschrecken, die auszufüllen waren.

Der Evaluierungsprozess der damit einherging, wurde durch die Universität Würzburg begleitet. Zum Anderen muss natürlich auch der Kreis der Mitglieder der bestehenden ILE dafür offen sein, eine neue Gemeinde mit aufnehmen zu wollen. Mein Dank gilt da meinen Bürgermeisterkollegen aller Mitgliedsgemeinden und hier im Besonderen dem ILE- Sprecher und 1. Bgm der Gemeinde Rauhenebrach Matthias Bäuerlein, als auch der ILE-Managerin Ulla Schmidt. Natürlich aber auch meinem Gemeinderatsgremium, das geschlossen und mit Begeisterung hinter dieser Zusammenarbeit steht.

Ziel einer ILE ist es gemeinsam in definierten Handlungsfeldern Entwicklungskonzepte anzustoßen. Daraus entwickeln sich dann gemeinsame Projekte. Monatlich tauschen sich die Bürgermeister aus, denn vor allem auch auf Verwaltungs-Ebene ist die Zusammenarbeit intensiv. Da gibt es gemeinsame Ausschreibungen oder auch Schulungen von Bauhofpersonal, Gewerbe- und Baulandflächen werden gemeinsam vermarktet, das Leerstandsmanagement koordiniert.

Die Gemeinde Priesendorf hat sich besonders dem Handlungsfeld der Innenentwicklung zugewandt. In diesem Zusammenhang sollen für ein zu erstellendes Innenentwicklungskonzept Daten durch eine Projektstudie der Universität Bamberg Auskünfte gesammelt werden. Die Geographie-Studierenden von Prof. Dr. Marc Redepenning werden die Priesendorfer Bevölkerung interviewen und einen weiteren Workshop wird es im Sommer geben. Auch auf eine Masterarbeit zum Thema angepasste Wohnformen, Leerstände und Innenentwicklungspotentiale warten die Bürgermeister der ILE gespannt.

Alles in Allem ein Gewinn für die Gemeinde Priesendorf!


29.11.2021

Jungbürgerversammlung entfällt

Die ursprünglich für den 02.12.2021 geplante Jungbürgerversammlung entfällt leider.

 


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